Fiktive Modellfirma im AI-PA Bildungskontext — keine echte Marke
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Windkanal-Koordinatorin

Franka
Lorenz

Franka Lorenz koordiniert die Windkanal-Testtage von Strömungswerk: Sie plant die Belegung des gemieteten 60-Prozent-Kanals, betreut die Messkampagnen und sorgt dafür, dass jedes Modell rechtzeitig, kalibriert und reglementkonform auf der Waage steht. Ihr Alltag ist ein Wechsel aus akribischer Vorbereitung und hektischen Messschichten, in denen jede Minute Kanalzeit bares Geld ist.

Franka Lorenz
Alter 37
Background Studium Luft- und Raumfahrttechnik · drei Jahre Messtechnik bei einem Prüfinstitut · Aufbau eines Modell-Prüfstands bei einem Fahrzeugentwickler · seit 2016 Windkanal-Koordination bei Strömungswerk
Seit 2016
Direktreports 0
Team
Background

Wer ist Franka Lorenz?

Franka Lorenz kam über die Messtechnik zur Aerodynamik: Nach dem Studium der Luft- und Raumfahrttechnik betreute sie bei einem Prüfinstitut Strömungsmessungen, später baute sie bei einem Fahrzeugentwickler einen kleinen Modell-Prüfstand mit auf. 2016 wechselte sie zu Strömungswerk, weil sie näher an die Rennstrecke und an echte Entwicklungszyklen wollte. Heute ist der gemietete 60-Prozent-Windkanal mit seinen rund vierzig Testtagen pro Jahr ihr Revier.

Sie arbeitet vorausschauend und protokollgenau: Franka plant Testkampagnen Wochen im Voraus, führt Checklisten für jede Konfiguration und lässt sich auch in der zwölften Messschicht nicht zu Schludrigkeit verleiten. Kolleginnen und Kollegen schätzen ihre ruhige Hand, wenn ein Zeitplan kippt — sie priorisiert schnell, ohne die Übersicht zu verlieren. Kanalzeit ist teuer, und Franka betrachtet es als ihre Aufgabe, keine einzige Minute zu verschenken.

Als Windkanal-Koordinatorin ist sie die Drehscheibe zwischen Simulation, Modellbau und Kundenprojekt: Sie stimmt sich eng mit CFD-Leiter Dr. Jonas Petersen über die zu prüfenden Konfigurationen ab, bekommt die physischen Modelle von Modellbau-Techniker Sven Kilic und liefert die Messergebnisse an die Projektleitung. Den Agenten Hermes nutzt sie vor allem, um die Flut an Messprotokollen nach jedem Testtag automatisch zu einer Management-Summary fürs Kunden-Debriefing zu verdichten. Was früher jeden Montag einen halben Tag kostete, ist so zur Sache von Minuten geworden.

„Der Windkanal lügt nicht — er zeigt mir in vierzig Testtagen, ob eine Idee wirklich fliegt.“

— Franka Lorenz, Windkanal-Koordinatorin

Pain Points

Was Franka nachts wach hält

01 · Messprotokolle zu Debriefing verdichten

Ein einziger Windkanal-Testtag produziert hunderte Messwerte, Konfigurationsnotizen und Zwischenläufe. Daraus jeden Montag eine verständliche Zusammenfassung fürs Kunden-Debriefing zu bauen, kostete früher einen halben Arbeitstag. Franka musste Zahlen aus verschiedenen Dateien zusammensuchen und in eine erzählbare Form bringen. Der zeitliche Druck führte immer wieder dazu, dass interessante Nebenbefunde untergingen.

02 · Teure Kanalzeit exakt takten

Der Windkanal ist nur gemietet, jede Stunde ist fest budgetiert und knapp. Wenn ein Modell nicht rechtzeitig fertig ist oder eine Konfiguration nachjustiert werden muss, gerät der ganze Testtag ins Rutschen. Franka jongliert ständig zwischen dem, was die Ingenieure prüfen wollen, und dem, was in der verfügbaren Zeit realistisch messbar ist. Ein einziger verlorener Lauf kann eine ganze Fragestellung auf den nächsten Testtermin verschieben.

03 · Abstimmung mit CFD und Modellbau

Vor jedem Testtag muss klar sein, welche Konfigurationen gemessen werden — abgestimmt mit der Simulation von Dr. Jonas Petersen und den physischen Modellen von Sven Kilic. Ändern sich kurzfristig Prioritäten, muss Franka Modellbau-Reihenfolge und Messplan neu sortieren. Kommen Zeichnungsstände oder Messziele verspätet, bleibt zu wenig Puffer für die Vorbereitung. Diese Schnittstelle ist ihr größter Zeitfresser neben der Auswertung.

04 · Reglementkonforme Messbedingungen sichern

Windkanal-Messungen müssen unter definierten, reglementkonformen Bedingungen laufen, damit die Ergebnisse für den Kunden belastbar sind. Franka prüft Kalibrierung, Anströmung und Modellmaße vor jeder Kampagne. Übersieht man hier eine Abweichung, sind im schlimmsten Fall die Daten eines ganzen Testtags nicht verwertbar. Die Dokumentation dieser Randbedingungen frisst zusätzlich Zeit, ist aber unverzichtbar.

05 · Vergleichbarkeit über Testtage hinweg

Ein Entwicklungspaket wird über mehrere Testtage hinweg schrittweise vermessen — oft mit Wochen Abstand. Damit die Ergebnisse vergleichbar bleiben, müssen Referenzläufe und Randbedingungen konsistent dokumentiert sein. In der Praxis liegen die Daten aber in getrennten Protokollen verstreut. Franka verbringt viel Zeit damit, alte Läufe herauszusuchen, um zu belegen, ob eine Verbesserung real ist oder nur Messstreuung.

06 · Nebenbefunde gehen unter

In der Hektik einer Messschicht fällt oft eine Auffälligkeit auf, die nicht zum eigentlichen Prüfziel gehört — ein unerwartetes Strömungsverhalten, eine Instabilität bei bestimmten Winkeln. Solche Beobachtungen werden hastig notiert und geraten später in Vergessenheit. Franka ärgert sich, wenn ein wertvoller Hinweis für ein Folgeprojekt verloren geht, nur weil er nicht sauber festgehalten wurde. Genau hier soll die strukturierte Aufbereitung künftig gegensteuern.

Ziele

Was Franka erreichen will

Die Testtag-Summary mit Hermes automatisieren: Messprotokolle rein, Management-Zusammenfassung mit Auffälligkeiten raus — montags um 9 Uhr statt 15 Uhr.

Einen zentralen, versionierten Testplan etablieren, in den Konstruktion, CFD und Modellbau ihre Wünsche strukturiert eintragen.

Die Metadaten-Übergabe an das Simulationsteam ohne manuelles Nachtippen — jede Messung eindeutig einer Konfiguration zugeordnet.

Transport- und Zeitfenster-Checkliste für GridHaul-Fahrten standardisieren, damit kein Testtag mehr an Logistik scheitert.

Verantwortung

Was Franka steuert

  • Planung und Koordination der 40 Testtage pro Jahr im gemieteten 60%-Windkanal.
  • Testpläne und Run-Sheets: Konfigurationen, Reihenfolge, Zeitbudget pro Messreihe.
  • Messprotokolle und Testberichte inklusive Zusammenfassung für Kunden-Debriefings.
  • Schnittstelle zu Modellbau (Sven Kilic), Simulation (Dr. Jonas Petersen, Ana Maric) und Projektleitung (Carla Winter) rund um jeden Testtag.
  • Logistik-Abstimmung: Modelltransport zum Windkanal und zurück über GridHaul.
Workshop

Welche Übungen Frankas Alltag lösen

Windkanal-Summary

Primäre Ansprechpartnerin für die automatische Management-Zusammenfassung pro Testtag — der Automatisierungsfall Nr. 1 der Firma.

Meeting-Protokolle

Will Testtag-Besprechungen mit Entscheidungs- und Aufgabenliste festhalten, statt hinterher zu rekonstruieren.

Lastenheft-Extraktion

Profitiert davon, wenn Testanforderungen der Kunden strukturiert statt als E-Mail-Mix ankommen.

Wissensdatenbank

Möchte alte Testberichte durchsuchbar machen — „Hatten wir diese Konfiguration schon mal im Kanal?"

Eigene Hermes-Skills

Interessiert an einem Assistenten, der aus Run-Sheets automatisch Protokoll-Entwürfe baut und fehlende Metadaten anmahnt.