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Reglement & Dokumentation

Miriam
Schuster

Miriam Schuster verantwortet bei Strömungswerk die Reglement-Konformität und die technische Dokumentation. Sie prüft Aero-Pakete gegen das technische FIA-Reglement, pflegt die Projektakten und sorgt dafür, dass jede Änderung sauber belegt ist. Ihr Arbeitstag ist ein ständiger Abgleich zwischen Konstruktion, Norm und Nachweis.

Miriam Schuster
Alter 41
Background Studium Fahrzeugtechnik · 5 Jahre Homologation bei einem Zulieferer für Rennsport-Bauteile · 3 Jahre technische Redaktion in einem Ingenieurbüro · seit 2016 Reglement & Dokumentation bei Strömungswerk
Seit 2016
Direktreports 0
Team
Background

Wer ist Miriam Schuster?

Miriam Schuster kam über die Homologation zum Motorsport: Bei einem Zulieferer für Rennsport-Bauteile lernte sie, wie aus einer technischen Norm ein prüfbarer Nachweis wird. Nach einigen Jahren in der technischen Redaktion eines Ingenieurbüros wechselte sie 2016 zu Strömungswerk. Ihr Fahrzeugtechnik-Studium gibt ihr das Fundament, um Konstrukteure fachlich zu verstehen — und ihre Redaktionsjahre die Disziplin, alles nachvollziehbar aufzuschreiben.

Sie arbeitet gründlich, strukturiert und mit einem fast schon sturen Sinn für Vollständigkeit. Miriam glaubt nicht an mündliche Zusagen — sie glaubt an Versionsstände, Prüfvermerke und Freigabedaten. Kollegen schätzen, dass sie unbequeme Lücken früh anspricht, statt sie im Audit hochkommen zu lassen. In Projektbesprechungen ist sie die Stimme, die fragt: Wer hat das entschieden, und wo steht das?

Heute ist Miriam die Schnittstelle zwischen Konstruktion, Qualität und Kunde, wenn es um Konformität geht. Sie prüft die Pakete von Markus Ehrlich und Selin Aydin gegen das Reglement, bevor sie freigegeben werden, und liefert Miriam-typisch lückenlose Doku für die Debriefings mit Velox Racing. Den Agenten Hermes nutzt sie, um 80-seitige Reglement-Updates in Minuten nach betroffenen Projekten zu durchsuchen und Doku-Entwürfe vorstrukturieren zu lassen — die fachliche Verantwortung bleibt bei ihr, die Fleißarbeit übernimmt Hermes.

„Wenn das Reglement sich ändert, muss ich in Stunden wissen, welche Projekte kippen — nicht in Tagen.“

— Miriam Schuster, Reglement & Dokumentation

Pain Points

Was Miriam nachts wach hält

01 · Reglement-Updates als 80-Seiten-PDF

Das technische FIA-Reglement kommt in großen PDF-Paketen, oft mitten in der Saison. Miriam muss jede Änderung lesen und einschätzen, welche laufenden Projekte betroffen sind. Übersieht sie eine Klausel, riskiert ein ganzes Aero-Paket die Konformität. Diese Prüfung frisst Tage, in denen die Konstruktion eigentlich schon weiterarbeiten will.

02 · Dokumentation hinkt der Konstruktion hinterher

Konstrukteure ändern Bauteile schneller, als die Doku nachgezogen werden kann. Am Ende weiß niemand sicher, welcher Zeichnungsstand freigegeben ist. Miriam jagt dann Versionsständen und Freigaben hinterher, statt zu prüfen. Bei Kunden-Audits wird jede Lücke unangenehm sichtbar.

03 · Entscheidungen ohne Protokoll

In Projektbesprechungen fallen Entscheidungen mündlich und werden selten festgehalten. Wochen später fragt jemand: Wer hatte das eigentlich so entschieden? Miriam soll die Historie rekonstruieren, obwohl sie nicht in jedem Meeting sitzt. Ohne belastbares Protokoll wird jede Reklamation zur Spurensuche.

04 · Konformität als letztes Nadelöhr

Ihre Prüfung sitzt am Ende der Kette, kurz vor der Freigabe an die Fertigung. Wenn ein Projekt in Verzug ist, landet der Druck bei ihr — Markus Ehrlich braucht die Freigabe für die Zeichnungen an Boxenwerk. Miriam muss trotzdem sorgfältig bleiben, denn ein Reglement-Fehler ist teurer als ein Tag Verzug. Diese Zwickmühle zwischen Tempo und Gründlichkeit ist ihr Dauerzustand.

05 · Verstreute Nachweise über viele Ablagen

Prüfvermerke, E-Mails, Zeichnungsstände und Reglement-Auszüge liegen in unterschiedlichen Ordnern und Postfächern. Für einen einzigen Konformitätsnachweis muss Miriam Belege aus mehreren Quellen zusammensuchen. Das kostet Zeit und ist fehleranfällig, weil leicht eine Version veraltet ist. Ein Audit macht diese Zersplitterung sofort schmerzhaft.

06 · Wissen steckt in alten Projektakten

Oft wurde eine ähnliche Reglement-Frage vor Jahren schon einmal geklärt — nur weiß niemand mehr, in welchem Projekt. Miriam durchsucht alte Berichte manuell nach Präzedenzfällen. Findet sie den Vorgang nicht, wird eine bereits gelöste Frage ein zweites Mal aufwendig bearbeitet. Wertvolles Konformitäts-Wissen bleibt so ungenutzt liegen.

Ziele

Was Miriam erreichen will

Reglement-Updates innerhalb von 24 Stunden auf betroffene Projekte gemappt — statt nach einer Woche Lesearbeit.

Ein durchgängiger, standardisierter ECN-Prozess Richtung Boxenwerk ohne Rückfragen wegen fehlender Angaben.

Zentrale, durchsuchbare Nachweisdokumentation pro Projekt („Audit-ready auf Knopfdruck").

Jede Projektbesprechung mit Entscheidungs- und Aufgabenprotokoll — automatisch erstellt, von ihr nur noch geprüft.

Verantwortung

Was Miriam steuert

  • Konformitätsprüfung aller Entwicklungsstände gegen das technische FIA-Reglement.
  • Pflege und Freigabe der technischen Dokumentation (Fertigungszeichnungen, Berichte, Nachweise).
  • Änderungsmanagement: Erstellung und Nachverfolgung der Änderungsmitteilungen (ECN) an Boxenwerk, in Abstimmung mit Chefkonstrukteur Markus Ehrlich.
  • Vorbereitung von Kunden-Audits und Dokumentationspaketen, u.a. für Velox Racing.
  • Dokumentationsstandards: einheitliche Vorlagen, Versionierung und Ablageregeln für das gesamte Büro.
Workshop

Welche Übungen Miriams Alltag lösen

FIA-Reglement-Monitor

Primäre Ansprechpartnerin — Hermes soll Reglement-Änderungen erkennen und betroffene Projekte melden.

ECN-Generator

Will, dass Hermes aus CAD-Änderungsnotizen vollständige Änderungsmitteilungen entwirft, die sie nur noch prüft.

Meeting-Protokoll-Automat

Braucht Entscheidungs- und Aufgabenlisten aus Projektbesprechungen — lückenlos und nachvollziehbar.

Wissensdatenbank

Alte Projektberichte durchsuchbar machen, damit Konformitätsfragen („Hatten wir das schon mal?") in Minuten beantwortet sind.

Eigene Agenten-Skills

Interessiert an Hermes-Routinen, die Dokumentationslücken automatisch erkennen und sie erinnern, bevor das Audit ansteht.