Fiktive Modellfirma im AI-PA Bildungskontext — keine echte Marke
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Key Account Manager

Tobias
Brandt

Tobias Brandt verantwortet als Key Account Manager die wichtigsten Kundenbeziehungen von Strömungswerk — allen voran Velox Racing, das fast die Hälfte des Umsatzes ausmacht. Sein Alltag pendelt zwischen Debriefings nach Rennwochenenden, Angebotskalkulationen und dem wöchentlichen Berichtswesen für alle Kundenprojekte.

Tobias Brandt
Alter 44
Background Wirtschaftsingenieur-Studium · 6 Jahre Vertrieb bei einem Zulieferer für Rennsport-Antriebstechnik · 3 Jahre kommerzieller Manager bei einem Mittelfeld-Rennteam · seit 2014 bei Strömungswerk
Seit 2014
Direktreports 3
Team 3 Mitarbeitende (Vertrieb & Projektleitung)
Background

Wer ist Tobias Brandt?

Tobias Brandt hat Wirtschaftsingenieurwesen studiert und danach im Vertrieb eines Zulieferers für Rennsport-Antriebstechnik gelernt, wie man technische Produkte an Rennteams verkauft. Anschließend wechselte er als kommerzieller Manager zu einem Mittelfeld-Rennteam und sah dort die andere Seite des Tisches — knappe Budgets, harte Verhandlungen, ständiger Zeitdruck. 2014 holte ihn Dr. Katharina Vogt zu Strömungswerk, kurz nachdem das Unterboden-Redesign der Firma den Durchbruch gebracht hatte. Seitdem baut er das Kundengeschäft systematisch aus.

Tobias denkt in Beziehungen, nicht in Transaktionen. Er kennt bei seinen Kunden nicht nur die Einkäufer, sondern auch die Ingenieure — und übersetzt zwischen beiden Welten, wenn es technisch wird. Kollegen beschreiben ihn als hartnäckig, aber fair, mit einem Gespür für den richtigen Moment. Was ihn nervt, ist Verwaltungsarbeit, die ihn vom Kunden fernhält, denn jede Stunde am Statusbericht ist eine Stunde ohne Kundengespräch.

Heute führt Tobias das Team aus Vertrieb und Projektleitung, zu dem auch Projektleiterin Carla Winter gehört, und ist das Gesicht von Strömungswerk gegenüber Velox Racing — inklusive der gemeinsamen Debriefings nach Rennwochenenden. Intern arbeitet er eng mit Chefkonstrukteur Markus Ehrlich zusammen, wenn aus Kundenanfragen konkrete Entwicklungspakete werden sollen. Mit dem KI-Assistenten Hermes lässt er sich inzwischen Angebotsentwürfe aus Anfrage-E-Mails vorbereiten und Statusberichte für seine Kunden generieren. Sein Ziel ist klar formuliert, nämlich mehr Zeit beim Kunden und weniger Zeit vor leeren Dokumentvorlagen.

„Ich verkaufe keine Flügel, ich verkaufe Rundenzeit — und die muss ich dem Kunden schneller erklären können, als der Wettbewerb sein Angebot schreibt.“

— Tobias Brandt, Key Account Manager

Pain Points

Was Tobias nachts wach hält

01 · Angebote dauern drei Tage

Eine Kundenanfrage kommt als E-Mail herein, und bis das fertige Angebot rausgeht, vergehen drei Tage. Tobias muss Stundensätze abstimmen, Aufwände bei Markus Ehrlich und Dr. Jonas Petersen abfragen und alles in eine Kalkulation gießen. Wettbewerber antworten in 24 Stunden. Bei zwei Ausschreibungen im letzten Jahr war das Angebot fachlich besser, kam aber schlicht zu spät.

02 · Klumpenrisiko Hauptkunde

Velox Racing steht für 45 Prozent des Umsatzes — ein Traumkunde und ein Risiko zugleich. Tobias soll neue Teams und Hersteller als Kunden gewinnen, kommt aber kaum zur systematischen Marktbeobachtung. Wer schreibt gerade Entwicklungspakete aus, welches Team baut seine Aero-Abteilung ab? Diese Recherche bleibt liegen, weil das Tagesgeschäft mit den Bestandskunden alles auffrisst.

03 · Wochenberichte fressen den Freitag

Jeder Kunde erwartet freitags einen Statusbericht zu seinen laufenden Projekten. Tobias sammelt dafür Informationen aus Konstruktion, Simulation und Versuch zusammen — per Zuruf, E-Mail und Flurfunk. Das Zusammenschreiben kostet ihn und Carla Winter jeden Freitag mehrere Stunden. Inhaltlich steht das meiste längst in internen Notizen, es müsste nur kundengerecht zusammengefasst werden.

04 · Unstrukturierte Lastenhefte

Kunden liefern ihre Anforderungen als Mix aus E-Mails, Excel-Listen und PDF-Anhängen. Tobias muss daraus ein sauberes Briefing für die Konstruktion machen — und haftet gefühlt dafür, wenn eine Anforderung untergeht. Genau das ist schon passiert, und die Nachbesserung ging auf eigene Rechnung. Ein strukturierter Anforderungskatalog pro Anfrage wäre Gold wert, ist heute aber reine Handarbeit.

05 · Debriefings ohne verwertbares Protokoll

Nach jedem Rennwochenende sitzt Tobias mit Velox Racing im Debriefing, in dem Entscheidungen über die nächsten Entwicklungsschritte fallen. Protokolliert wird nebenbei oder gar nicht. Wochen später beginnt dann die Diskussion, wer welche Änderung wann freigegeben hat. Gerade beim Triple-Header, wenn drei Rennen in drei Wochen anstehen, verliert er den Überblick über Zusagen und offene Punkte.

06 · Wissen steckt in alten Projekten

Wenn ein Kunde fragt, ob Strömungswerk so etwas schon einmal gemacht hat, beginnt die Suche in alten Projektordnern. Referenzen, Aufwände und Ergebnisse vergangener Projekte sind vorhanden, aber nicht durchsuchbar abgelegt. Für Angebote und Verkaufsgespräche wäre genau dieses Wissen das stärkste Argument. Stattdessen ruft Tobias reihum Kollegen an und hofft, dass sich jemand erinnert.

Ziele

Was Tobias erreichen will

Angebotsdurchlaufzeit von 3 Tagen auf 24 Stunden senken — Hermes erstellt den Kalkulationsentwurf aus der Anfrage-E-Mail, das Team prüft und finalisiert

Umsatzanteil von Velox Racing durch zwei neue Rahmenverträge (u.a. Luftfahrt-Zulieferer) auf unter 35 % senken, ohne den Hauptkunden zu vernachlässigen

Wöchentliche Kunden-Statusberichte zu 80 % automatisiert vorbereiten, menschlich freigegeben

Jedes Kunden-Debriefing mit dokumentierter Entscheidungs- und Aufgabenliste abschließen — spätestens 24 Stunden nach dem Termin beim Kunden

Verantwortung

Was Tobias steuert

  • Gesamtverantwortung für Vertrieb, Angebotswesen und Kundenprojektleitung
  • Fester Ansprechpartner für Velox Racing bei Entwicklungsprojekten und gemeinsamen Debriefings nach Rennwochenenden
  • Angebots- und Vertragsverhandlungen inklusive Preis- und Margensteuerung mit Petra Wilms
  • Übersetzung zwischen Kundenwunsch und Machbarkeit — enge Abstimmung mit Markus Ehrlich (Konstruktion) und Dr. Jonas Petersen (CFD)
  • Führung der drei Direktreports und Steuerung der Projektleiterin Carla Winter in Kundenprojekten
  • Definition der Zusammenarbeit zwischen Vertriebsteam und Hermes: Der Agent entwirft Angebote, Berichte und Protokolle — freigegeben wird immer von einem Menschen
Workshop

Welche Übungen Tobiass Alltag lösen

Angebots-Assistent

zentraler Use-Case — aus einer Anfrage-E-Mail mit Hermes einen strukturierten Kalkulationsentwurf erzeugen

Lastenheft-Extraktor

Anforderungen aus E-Mail/PDF-Mix in eine geprüfte Anforderungstabelle überführen

Statusbericht-Generator

wöchentlicher Kundenbericht aus Projektdaten, Controlling-Zahlen und Technikstand

Windkanal-Debriefing

Messprotokolle eines Testtags zu einer kundenfertigen Management-Summary verdichten

Meeting-Protokoll-Automat

Entscheidungs- und Aufgabenlisten aus Kunden-Debriefings — nie wieder „Wer hatte das entschieden?"