Fiktive Modellfirma im AI-PA Bildungskontext — keine echte Marke
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IT- & Cluster-Administrator

Niko
Sturm

Niko Sturm hält bei Strömungswerk die komplette IT am Laufen — vom CFD-Rechencluster über die CAD-Arbeitsplätze bis zum WLAN im Besprechungsraum. Sein Tag pendelt zwischen geplanter Infrastruktur-Arbeit und spontanen Zurufen aus allen Abteilungen. Er ist der Einzige, der beides kann: Server-Räume und geduldige Erklärungen.

Niko Sturm
Alter 36
Background Ausbildung Fachinformatiker Systemintegration · 4 Jahre Rechenzentrums-Dienstleister · berufsbegleitendes Studium Informatik · seit 2017 bei Strömungswerk
Seit 2017
Direktreports 0
Team
Background

Wer ist Niko Sturm?

Niko Sturm kam 2017 zu Strömungswerk, als der wachsende CFD-Rechencluster einen eigenen Administrator brauchte. Zuvor hatte er nach seiner Ausbildung zum Fachinformatiker vier Jahre bei einem Rechenzentrums-Dienstleister gearbeitet und dort gelernt, wie man Rechenlast, Kühlung und Ausfallsicherheit im Griff behält. Berufsbegleitend schloss er ein Informatik-Studium ab. Bei Strömungswerk fand er die perfekte Mischung: ernsthafte Hochleistungs-IT in einer Firma, die klein genug ist, dass er jede Maschine persönlich kennt.

Niko arbeitet nach dem Prinzip: erst messen, dann anfassen. Er dokumentiert lieber eine Stunde zu viel als eine Minute zu wenig, denn er weiß, dass er der Einzige ist, der nachts angerufen wird, wenn eine Simulation hängt. Kolleginnen und Kollegen schätzen, dass er nie von oben herab erklärt — er übersetzt Technik in Alltagssprache, ob für die Geschäftsführung oder den Modellbau. Sein trockener Humor hilft, wenn um 17 Uhr der dritte dringende Zuruf des Tages kommt.

Heute ist Niko die eine Person, an der die gesamte digitale Infrastruktur von 85 Mitarbeitenden hängt: der Rechencluster für die CFD-Abteilung von Dr. Jonas Petersen, die CAD-Arbeitsplätze der Konstruktion, Datensicherung, Zugänge und Sicherheit. Mit dem KI-Agenten Hermes hat er einen unerwarteten Verbündeten gefunden: Hermes beantwortet die immer gleichen Anwenderfragen, hilft beim Formulieren von Anleitungen und fasst Cluster-Auslastungsberichte zusammen. Gleichzeitig ist Niko derjenige, der intern dafür sorgt, dass alle sicher und datenschutzbewusst mit Hermes arbeiten. So wird er vom Feuerwehrmann Schritt für Schritt zum Architekten der IT.

„Wenn der Cluster steht, steht die Entwicklung — deshalb merkt man meine Arbeit am besten daran, dass niemand sie bemerkt.“

— Niko Sturm, IT- & Cluster-Administrator

Pain Points

Was Niko nachts wach hält

01 · Ticket-Flut aus allen Abteilungen

Jeden Tag landen zwanzig bis dreißig Anfragen bei Niko — per E-Mail, Chat, Telefon oder Zuruf auf dem Flur. Passwort vergessen, Drucker streikt, CAD-Lizenz belegt, Bildschirm bleibt schwarz. Viele Fragen wiederholen sich wöchentlich, aber es gibt keine durchsuchbare Sammlung der Antworten. Niko verbringt schätzungsweise die Hälfte seiner Zeit damit, Dinge zu erklären, die er schon zehnmal erklärt hat. Für die eigentliche Infrastruktur-Arbeit bleiben nur Randzeiten.

02 · Cluster-Warteschlange ohne klare Prioritäten

Der Rechencluster ist chronisch ausgelastet, und alle Simulationsjobs fühlen sich für ihre Besitzer dringend an. Wenn Ana Maric eine Kundenrechnung braucht und gleichzeitig Lars Hoffmann eine FEM-Analyse laufen lässt, muss Niko per Zuruf entscheiden, wer warten darf. Es fehlt eine transparente Übersicht, welcher Job für welches Projekt mit welcher Deadline rechnet. Die Diskussionen darüber kosten mehr Nerven als die Technik selbst.

03 · Dokumentation nur in Nikos Kopf

Server-Konfigurationen, Sonderlösungen, historisch gewachsene Skripte — vieles davon existiert nur als Erinnerung oder als Notiz in einem von fünf verschiedenen Ablageorten. Wenn Niko im Urlaub ist, steht die Firma im Ernstfall ohne Wissen da. Er weiß, dass das ein Risiko ist, kommt aber neben dem Tagesgeschäft nie dazu, die Dokumentation systematisch aufzuschreiben und aktuell zu halten.

04 · Berichte fürs Management kosten Abende

Petra Wilms braucht quartalsweise Zahlen zu IT-Kosten, Cluster-Auslastung und geplanten Investitionen, und Dr. Katharina Vogt fragt vor Kundenprojekten nach freien Rechenkapazitäten. Die Rohdaten liegen in Monitoring-Werkzeugen und Logdateien verstreut. Niko baut die Auswertungen jedes Mal von Hand in einer Tabellenkalkulation zusammen. Das kostet regelmäßig einen ganzen Abend — für Berichte, die nach zehn Minuten Lesezeit abgehakt sind.

05 · Sicherheit gegen Bequemlichkeit verteidigen

Kundendaten von Rennteams sind hochsensibel, entsprechend streng müssen Zugänge, Freigaben und Datensicherung sein. Im Alltag prallt das auf Bequemlichkeit: geteilte Passwörter, Konstruktionsdaten auf privaten USB-Sticks, Cloud-Dienste, die niemand angemeldet hat. Niko muss ständig Nein sagen und wird dafür als Bremser wahrgenommen. Ihm fehlen einfache, verständliche Leitplanken, die die Kolleginnen und Kollegen auch ohne ihn befolgen können.

06 · On- und Offboarding frisst Tage

Jeder neue Konstrukteur braucht Benutzerkonten, CAD-Umgebung, Cluster-Zugang, E-Mail und eine Einweisung in die internen Regeln — alles manuell, alles Schritt für Schritt. Beim Ausscheiden muss Niko dieselbe Liste rückwärts abarbeiten und darf keinen Zugang vergessen. Eine Checkliste existiert nur halbfertig. Bei zwei bis drei Personalwechseln im Quartal summiert sich das auf mehrere Arbeitstage, in denen alles andere liegen bleibt.

Ziele

Was Niko erreichen will

Cluster-Auslastung und Job-Warteschlange transparent machen — mit automatischem Wochenbericht statt Zuruf-Priorisierung.

Hermes als „ersten Ansprechpartner" für Standard-IT-Fragen etablieren, damit nur echte Störungen als Ticket bei ihm landen.

Lizenz-Reporting automatisieren: monatliche Auslastungsübersicht für die kaufmännische Leitung ohne Handarbeit.

Die IT-Dokumentation (Server, Zugänge, Wiederanlauf-Pläne) so aufbauen, dass sie per Hermes durchsuchbar ist — Wissen raus aus dem Kopf, rein ins System.

Verantwortung

Was Niko steuert

  • Betrieb und Ausbau des CFD-Rechenclusters inklusive Job-Verwaltung und Kapazitätsplanung.
  • CAD-Arbeitsplätze, Lizenzserver und das PLM-/Datenablagesystem der Konstruktion.
  • IT-Sicherheit, Backups und projektbezogene Zugriffsrechte (NDA-konforme Datentrennung).
  • Technischer Betrieb von Hermes: Anbindung an Ablagen, Berechtigungen und interne Wissensquellen.
  • IT-Support für alle 85 Mitarbeitenden — vom Windkanal-Messrechner bis zum Vertriebs-Laptop.
Workshop

Welche Übungen Nikos Alltag lösen

Wissensdatenbank

Schlüsselperson dafür, dass alte Projektberichte für Hermes durchsuchbar und zugriffssicher bereitstehen.

Windkanal-Protokolle

Stellt die Datenablage bereit, aus der Hermes die Management-Summaries pro Testtag erzeugt.

Onboarding-Assistent

Liefert die internen IT- und System-Standards, die neue Konstrukteure per Hermes abfragen sollen.

Statusbericht-Generator

Sorgt dafür, dass Projektdaten strukturiert vorliegen, bevor Berichte automatisiert werden.

Eigene Agenten-Skills

Interessiert an einem Hermes-Skill, der Standard-IT-Anfragen beantwortet und nur echte Störfälle an ihn eskaliert.