Fiktive Modellfirma im AI-PA Bildungskontext — keine echte Marke
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Leiter Berechnung/CFD

Dr. Jonas
Petersen

Dr. Jonas Petersen leitet die Berechnungsabteilung bei Strömungswerk und verantwortet alle CFD-Simulationen auf dem firmeneigenen Rechencluster. Sein Tag beginnt mit dem Blick auf die Nachtläufe: Welche Rechnungen sind durch, welche sind abgestürzt, was muss neu priorisiert werden? Zwischen Netzqualität, Kundenterminen und Berichtspflichten ist er der Mann, der aus Millionen Zellen belastbare Aussagen macht.

Dr. Jonas Petersen
Alter 47
Background Promotion in numerischer Strömungsmechanik · 6 Jahre CFD-Abteilung eines großen Rennstalls · 2 Jahre Simulationsdienstleister für die Luftfahrt · seit 2012 bei Strömungswerk
Seit 2012
Direktreports 7
Team 7 Mitarbeitende
Background

Wer ist Dr. Jonas Petersen?

Jonas Petersen hat über numerische Strömungsmechanik promoviert und danach sechs Jahre in der CFD-Abteilung eines großen Rennstalls gearbeitet — dort, wo Rechenzeit knapper war als Kaffee. Es folgten zwei Jahre bei einem Simulationsdienstleister für die Luftfahrt, wo er lernte, wie man Ergebnisse so dokumentiert, dass sie auch Jahre später noch nachvollziehbar sind. 2012 holte ihn Dr. Katharina Vogt zu Strömungswerk, als die Firma ihren ersten eigenen Rechencluster aufbaute. Seitdem hat er die Berechnungsabteilung von zwei auf acht Köpfe entwickelt.

Petersen ist ein Mensch, der Zahlen erst glaubt, wenn er die Annahmen dahinter kennt. Kollegen schätzen ihn dafür, dass er komplexe Strömungsphänomene in zwei Sätzen erklären kann — und fürchten seine Rückfrage, ob das Netz auch wirklich konvergiert ist. Er arbeitet strukturiert, fast schon rituell: erst die Nachtläufe prüfen, dann priorisieren, dann rechnen lassen. Hektik hält er für den größten Feind guter Simulation.

Heute ist Petersen die Schnittstelle zwischen Rohdaten und Entscheidung: Seine Abteilung liefert die Grundlage dafür, was Markus Ehrlich konstruiert und was Franka Lorenz im Windkanal validiert. Gemeinsam mit Ana Maric treibt er die Standardisierung der Simulationsberichte voran. Den KI-Assistenten Hermes nutzt er vor allem, um aus hunderten Ergebnisdateien lesbare Zusammenfassungen zu erzeugen und alte Projektberichte zu durchsuchen. Sein Anspruch an Hermes ist derselbe wie an sein Team: Erst verstehen, dann behaupten.

„Eine Simulation ist nur so gut wie die Frage, die man ihr stellt.“

— Dr. Jonas Petersen, Leiter Berechnung/CFD

Pain Points

Was Jonas nachts wach hält

01 · Simulationsberichte fressen Ingenieurszeit

Nach jeder Simulationskampagne muss ein Bericht für den Kunden entstehen: Randbedingungen, Netzqualität, Ergebnisse, Empfehlung. Das Zusammenschreiben dauert oft länger als die Auswertung selbst. Seine Ingenieure sind für Strömungsmechanik ausgebildet, nicht für Textproduktion. Trotzdem gehen pro Woche mehrere Personentage in Berichte, die inhaltlich zu 70 Prozent immer gleich aufgebaut sind.

02 · Cluster-Warteschlange ohne Überblick

Der Rechencluster ist chronisch ausgelastet, und die Priorisierung der Rechenjobs läuft über Zuruf und E-Mail. Wenn ein Velox-Projekt plötzlich Vorrang bekommt, muss Petersen manuell umplanen und allen Betroffenen Bescheid geben. Mit Niko Sturm diskutiert er regelmäßig, welche Jobs abgebrochen werden dürfen. Eine saubere Übersicht, wer wann was rechnet und warum, existiert nur in seinem Kopf.

03 · Windkanal widerspricht der Simulation

Wenn Franka Lorenz vom Windkanal Messwerte liefert, die von den CFD-Ergebnissen abweichen, beginnt die Detektivarbeit: Lag es am Netz, am Turbulenzmodell, am Modellbau oder an der Messung? Die Korrelationsanalyse zwischen Simulation und Versuch ist mühsame Handarbeit über verstreute Dateien. Jede ungeklärte Abweichung kostet Vertrauen beim Kunden. Ein systematischer Abgleich beider Datenwelten fehlt bis heute.

04 · Reglement-Änderungen zu spät bemerkt

Wenn Miriam Schuster ein FIA-Reglement-Update meldet, laufen manche Simulationskampagnen schon seit Tagen. Im schlimmsten Fall hat sein Team eine Geometrie durchgerechnet, die unter den neuen Regeln gar nicht mehr zulässig ist. Das ist verbrannte Rechenzeit und verlorene Kalendertage. Petersen wünscht sich eine Frühwarnung, welche laufenden Rechnungen von einer Reglement-Änderung betroffen sind.

05 · Altes Wissen ist unauffindbar

In fünfzehn Jahren Firmengeschichte hat Strömungswerk hunderte Unterböden, Flügel und Diffusoren gerechnet. Wenn heute ein ähnliches Problem auftaucht, weiß niemand mehr zuverlässig, ob und wo es schon einmal gelöst wurde. Die Suche in alten Projektordnern dauert Stunden und bleibt oft erfolglos. So rechnet sein Team Dinge neu, die längst im Archiv liegen.

06 · Nachwuchs braucht Monate bis Produktivität

Neue CFD-Ingenieure beherrschen die Werkzeuge, aber nicht die Strömungswerk-Standards: Netzrichtlinien, Namenskonventionen, Berichtsvorlagen, Freigabeprozesse. Petersen und Ana Maric beantworten dieselben Einarbeitungsfragen jedes Mal aufs Neue. Eine gute Dokumentation existiert, aber sie liegt verstreut und liest sich niemand am Stück durch. Bis ein Neuzugang eigenständig rechnen darf, vergeht fast ein halbes Jahr.

Ziele

Was Jonas erreichen will

Management-Summaries pro Rechenkampagne zu 70 % durch Hermes vorbereiten lassen, fachlich von Ingenieuren finalisiert

Eine durchsuchbare Simulations-Wissensdatenbank aufbauen: jede Rechnung mit Setup, Ergebnis und Learnings auffindbar

Korrelations-Report CFD vs. Windkanal nach jedem Testtag automatisch als Erstentwurf vorliegen haben

Cluster-Auslastung über transparente Priorisierungsregeln steuern statt über Eskalationen

Verantwortung

Was Jonas steuert

  • Gesamtverantwortung für alle numerischen Strömungsberechnungen (Aerodynamik-Pakete, Unterboden, Kühlung)
  • Methodenqualität: Vernetzungsstandards, Turbulenzmodell-Auswahl, Validierungsprozesse
  • Rechenbudget und Priorisierung des firmeneigenen Clusters, gemeinsam mit Niko Sturm
  • Fachliche Zuarbeit für Kunden-Debriefings mit Tobias Brandt und die Konstruktion unter Markus Ehrlich
  • Führung der vier Direktreports, darunter CFD-Ingenieurin Ana Maric
  • Definition der Zusammenarbeit zwischen Ingenieuren und Hermes: wer rechnet, wer fasst zusammen, wer gibt frei
Workshop

Welche Übungen Jonass Alltag lösen

Windkanal-Protokoll-Summary

zentraler Use-Case — Messprotokolle und Simulationsdaten per Hermes zur Management-Zusammenfassung verdichten

FIA-Reglement-Monitor

Reglement-Änderungen automatisch auf betroffene Simulationsmodelle und Projekte mappen

Wissensdatenbank

alte Rechenberichte durchsuchbar machen und Erfahrungswissen des Teams sichern

Statusbericht-Generator

wöchentliche CFD-Statusberichte für Kundenprojekte als Hermes-Erstentwurf

Eigene Agenten-Skills

Hermes-Routinen für Konvergenz-Checks, Ergebnis-Plausibilisierung und Berichtsentwürfe definieren